Manchmal schlägt das Herz zu laut
Angst und Mut
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Warum gibt es Angst überhaupt?
Quiz
Welche dieser Ängste gibt es nicht?
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Es gibt viele echte und teils skurrile Ängste: Coulrophobie (Clowns), Trypophobie (Löcher), Hippopotomonstrosesquippedaliophobie (lange Wörter) und Papaphobien (Papst)
Woraus entstehen Ängste?
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Dinge, die wir erlebt haben, unsere Gene und das, was um uns herum passiert – Familie, Schule oder Medien – beeinflussen, wovor wir Angst haben und wie stark wir sie empfinden.
Welche körperlichen Reaktionen können häufig bei Angst auftreten?
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Der Körper reagiert meist heftig auf Angst, weil starke Hormone wie Adrenalin ausgeschüttet werden. Dadurch wird dein Herzschlag schneller, die Atmung flacher und die Muskeln spannen sich an. Wenn die Angst vorbei ist, beruhigt sich der Körper langsam wieder.
Warum gibt es Angst überhaupt?
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Angst ist eine uralte Schutzreaktion. Sie hilft dem Menschen auf der Basis von Erfahrungen, Gefahren zu erkennen – z. B. vor wilden Tieren oder gefährlichen Situationen zu fliehen. Sie ist also keine Fehlfunktion, sondern ein wichtiges Warnsignal unseres Körpers.
Warum schreist du, wenn du Angst hast?
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Wenn wir Angst haben, reagiert der Körper automatisch: Das Gehirn schaltet in Alarmbereitschaft, das ausgeschüttete Adrenalin verstärkt und aktiviert Muskeln und Stimmbänder. Schreien wirkt also wie ein Ventil, lässt die aufgebaute Spannung aus dem Körper und alarmiert gleichzeitig andere.
Wo können dir Ängste im Alltag begegnen?
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Ängste können überall auftauchen – in der Schule, im Freundeskreis oder bei Veränderungen. Sie sind Teil des Lebens und zeigen, dass uns etwas wichtig ist.
Was passiert in deinem Gehirn, wenn du Angst hast?
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Wenn du Angst hast, arbeitet dein Gehirn richtig schnell: Es schickt ein Warnsignal, macht deinen Körper bereit und hilft dir zu prüfen, ob wirklich Gefahr da ist. Angst ist also nicht „falsch“, sondern ein Schutz, der dich sicher halten soll. Und je besser du sie kennst, desto besser kannst du mit ihr umgehen.
Die Tür nach draußen:
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Hilfe suchen ist okay!
Hör zu, ohne zu bewerten
Wenn jemand dir von seiner Angst erzählt: Sei da, hör zu, ohne zu sagen „Stell dich nicht so an“. Verständnis hilft mehr als Ratschläge.
Motiviere, Hilfe zu suchen
Ermutige den betroffenen Menschen, mit einer Vertrauensperson zu sprechen – z. B. einer Lehrkraft oder Beratung. Begleite ihn, wenn er sich alleine nicht trauen.
Mach keine Angst ins Lächerliche
Witze über „Schulschwänzer“ oder „Angsthasen“ können verletzen. Zeig stattdessen: Du stehst hinter der Person – auch wenn du ihre Angst vielleicht nicht ganz verstehst.
Gib das Gefühl: Du bist nicht allein
Ein Satz wie „Ich bin für dich da“ kann schon viel bewirken. Denn Angst fühlt sich oft isolierend an – auch wenn viele betroffen sind.
Sprich über deine Ängste
Niemand muss mit Ängsten allein bleiben. Vertrauenspersonen wie Freunde, Eltern, Schulsozialarbeit oder Beratungsstellen können helfen, die Angst zu verstehen und erste Schritte zu gehen.
Achte auf dein Stresslevel
Regelmäßiger Schlaf, Pausen vom Bildschirm, Bewegung an der frischen Luft und gesunde Ernährung stärken deine mentale Widerstandskraft
Übe Achtsamkeit & Entspannung
Atemübungen, Meditation, progressive Muskelentspannung oder Journaling helfen, den Kopf zu sortieren und aus dem Angstkarussell auszusteigen.
Stell dich deiner Angst – Schritt für Schritt
Vermeidung verstärkt Angst. Mach kleine Schritte: z. B. erst mit jemandem zusammen zur Schule gehen, dann alleine. Feiere jeden Fortschritt – egal wie klein.
Such dir Hilfe – frühzeitig
Wenn Angst dich einschränkt, hol dir professionelle Unterstützung (z. B. Schulpsychologin, Hausarzt, Jugendberatung). Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge
Anonyme Hilfe
Telefonseelsorge 116 123
Nummer gegen Kummer 116 111
Chat/E-Mail
Jugendnotmail
U25 Deutschland
Krisenchat
InCogito
Telefonnummern für den akuten Krisenfall/Notfall
Notrufnummer/Notarztnummer unter 112:
Wenn Gedanken an Selbsttötung aufkommen und die Gefahr besteht, dass sich die Person etwas antut, sie also in Lebensgefahr ist, dann ist schnelles Handeln notwendig und es sollte sich sofort an den Notruf gewendet werden.
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117 (24h verfügbar):
Dieser vermittelt dich an Fachpersonal.
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