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Gaming ist Sport!

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Richtig! Falsch!

Gaming ist nicht grundsätzlich Sport – die Position vertritt der Deutsche Olympische Sportbund. Nur bei den Spielen, bei denen „analoger“ Sport virtuell abgebildet wird (z.B. FIFA) sieht die Organisation aber Ähnlichkeiten und die Möglichkeit, dass Verbände und Vereine hier zusammenarbeiten. Mehr als 60 E-Sport-Vereine listet nämlich zum Beispiel der eSport-Bund Deutschland e.V. auf. ©https://www.dosb.de/ueber-uns/esport/span>

Fast alle Jugendlichen in Deutschland verbringen in Deutschland mehrere Stunden pro Woche mit Games.

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Richtig! Falsch!

Ganze 89% der 10- bis 18-Jährigen spielen Games unterschiedlicher Arten. Das sind neun von zehn Personen. Die Hälfte verbringt täglich Zeit mit digitalen Games. Im Schnitt wird mehr als 1,5 Stunden am Tag digital gespielt. Nehmen Games einen zu großen Teil in deinem Leben ein, kann das schon mal problematisch werden. Also versuche die Zeit, die du mit Online-Gaming verbringst, in einem gesunden Gleichgewicht mit anderen Aktivitäten zu halten. ©https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/JIM/2022/JIM_2022_Web_final.pdf

Riesen-Geschäft In-App-Käufe: Die deutsche Gaming-Industrie macht einen Umsatz von ca. 2,4 Milliarden Euro.

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Richtig! Falsch!

Mit 2,4 Milliarden Euro machen In-App-Käufe drei Viertel des gesamten Umsatzes aus. Anbieter:innen verdienen also nicht nur durch den Verkauf der Spiele selbst, sondern vor allem durch zusätzliche Funktionen in (oft kostenlosen) Spielen. ©Statista

Dark Patterns und Gaming haben nichts miteinander zu tun.

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Richtig! Falsch!

Dark Patterns sind Tricks, die Gaming-Anbieter:innen einsetzen, damit Spielende beispielsweise länger in den Games bleiben, mehr Geld auszugeben oder öfter spielen. Dark Patterns und Gaming haben also viel miteinander zu tun: Sie sollen die Spielenden in Games unter Druck setzen. ©https://www.jugendschutz.net/mediathek/artikel/report-dark-patterns

Von Gaming kann man genauso abhängig werden wie vom Rauchen.

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Richtig! Falsch!

Beim Rauchen wird man durch das Nikotin sowohl körperlich als auch psychisch abhängig. Von Games kann man nur psychisch abhängig werden. Trotzdem ist auch das eine Krankheit: Die „Gaming Disorder“. Anzeichen: Privatleben, Schule oder die körperliche Gesundheit leiden. Wenn du feststellst, dass du deine Familie und Freund:innen wegen Gaming vernachlässigst, ist das ein Warnsignal! ©Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, ICD-11

Egal welches Geschlecht: Alle gamen gleich viel.

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Richtig! Falsch!

Das Durchschnitts-Alter liegt bei 37 Jahren – und ist in den letzten Jahren angestiegen. Dabei spielen etwa genauso viele Männer wie Frauen. Allerdings spielen Männer häufiger als Frauen. Und es gibt Altersunterschiede: 16% der 10- bis 19-Jährigen spielen gelegentlich oder regelmäßig. 18% der Gamer:innen, und damit ein etwas größerer Teil, sind zwischen 30 und 39 Jahren alt. ©DAK-Studie Gaming, Social Media und Corona

Lootboxen sind in anderen Ländern verboten.

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Richtig! Falsch!

Mit den virtuellen Schatztruhen kann es schnell teuer werden. Ob sich dein Einsatz lohnt, ist purer Zufall – also ähnlich wie beim Glücksspiel! In Belgien und den Niederlanden zählen kostenpflichte Lootboxen bereits zu illegalem Glücksspiel. In Deutschland ist das (noch) nicht der Fall. Minderjährige sind also nicht davor geschützt, Lootboxen auf den Leim zu gehen und Geld zu verlieren. ©https://webcare.plus/lootboxen-gluecksspiel

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Hilfe suchen ist okay!

Offene Gespräche führen

Sprich offen mit deinem Freund über deine Bedenken. Frage nach, wie er sich selbst in Bezug auf das Spielen fühlt und ob er denkt, dass es ein Problem sein könnte.


Gemeinsam Selbsttest machen

Du kannst deinem Freund helfen das eigene Spielverhalten besser einzuschätzen, indem ihr zusammen einen Selbsttest macht. Diese findest du unter Support.


Aktivitäten vorschlagen

Schlage alternative Aktivitäten vor, die ihr gemeinsam unternehmen könnt. Das könnten Sport, Filme schauen oder andere Hobbys sein. Hilfreich kann dabei auch sein, feste Routinen und Zeiten auszumachen.


Ziele setzen

Hilf deinem Freund sich realistische Ziele zu setzen. Das könnte zum Beispiel sein, bestimmte Zeiten für das Spielen festzulegen und diese einzuhalten. Ihr könnt Vereinbarungen treffen, die ihr dann gemeinsam überprüft.


Da sein

Biete deine Unterstützung an, sei es durch gemeinsame Aktivitäten oder einfach nur, indem du für deinen Freund/deine Freundin da bist.


Gemeinsam Unterstützung holen

Informiert euch gemeinsam über Hilfsangebote und Unterstützung, falls dein Freund professionelle Hilfe möchte.

Spielzeit planen

Setze dir eine tägliche oder wöchentliche Zeitgrenze fürs Gaming – und halte dich daran. Nutze einen Wecker oder Timer, um nicht die Zeit aus den Augen zu verlieren.


Spielzeiten aufschreiben

Führe ein kleines Journal oder tracke und notiere deine Spielzeiten, um im Blick zu haben, wie oft und wie lange du spielst. So merkst du schnell, wenn das Gaming überhand nimmt.


Spielpausen einbauen

Mache spätestens nach einer Stunde eine kurze Pause, um dich zu dehnen, aufzustehen und deine Augen zu entspannen. Mach dann bewusst etwas anderes, als auf den Bildschirm zu schauen. Wenn du im Koop-Modus oder als Multiplayer unterwegs bist, könntest du eine gemeinsame Pause vorschlagen, sodass keiner Person Nachteile dadurch entstehen.


Auf Signale des Körpers achten

Manchmal bemerkst du vor lauter Spaß und Spannung gar nicht, was dein Körper gerade eigentlich braucht. Lege bewusst Pausen ein und höre auf deinen Körper. Brauchst du frische Luft, was zu essen oder tut dir irgendwo was weh?
Wenn du Schmerzen hast, nimm bereits erste Anzeichen ernst und sprich mit deinen Eltern oder gehe bei Unsicherheiten zu deinem Hausarzt.


Spielerisch in Bewegung bleiben

Du liebst Gaming, aber die Bewegung kommt zu kurz? Wie wäre es zur Abwechselung mal mit einem Fitness-Spiel? Egal ob Bowling, Tennis, Yoga, Boxen, Tanzen oder Volleyball – virtuell kannst du dich durch verschiedene Sportarten testen und körperliche Aktivität mit Spielspaß verbinden!


Erst die Aufgaben, dann das Game

Erledige wichtige Dinge wie Hausaufgaben oder Haushalt zuerst, bevor du mit dem Spielen anfängst. So vermeidest du, dass du später unter Druck gerätst und schlecht ablieferst. Positiver Nebeneffekt: Du kannst deinen Eltern oder Lehrerinnen beweisen, dass auf dich nach wie vor Verlass ist.


„Escape-Gaming“ vermeiden

Nutze Gaming nicht, um Problemen im Alltag zu entfliehen. Das bringt nur kurze Ablenkung, ist aber keine Lösung für Stress, Streit oder Schulprobleme. Es hilft meistens, mit Freunden, einem Familienmitglied oder einer anderen Person zu reden. Du brauchst kein Game, um zu fliehen – du kannst lernen, mit Schwierigkeiten klarzukommen. Das gibt dir echtes Selbstvertrauen!


Abschalten

Wenn du das Gefühl hast, dass es wirklich zu viel sein könnte, such dir eine Vertrauensperson und sprich über deine Zweifel. Du bist nicht allein mit Problemen rund ums Gaming und es gibt viele Möglichkeiten, wie du Hilfe bekommen kannst.

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